von Alex

Innovation und Autoindustrie sind nicht gerade 2 Wörter, die ich regelmäßig im gleichen Satz verwenden würde - Immerhin bewegt sich die Menschheit seit hundert Jahren mit Gegenständen fort, die aus einer Serie kleiner Explosionen von fossilem Treibstoff angetrieben werden.  Und nun brüsten sich unsere Technologieführer aus der Automobilindustrie damit, dass sie bald erste Elektroautos (=Golfcarts mit geschlossener Karosserie) und Autos mit Internetanschluss (wow, das ist doch das Dings, von dem mein Sohn ständig quasselt) auf den Markt bringen. Nein, viel Neues kommt da wahrhaftig nicht aus Wolfsburg, München und Stuttgart und so bin ich froh, dass wenigstens unsere Freunde aus Asien und Amerika ein wenig mehr Affinität für nutzlose kleine Spielerein besitzen.

Toyota zum Beispiel hat kürzlich sein „Window to the world“ Konzept vorgestellt – im Grunde nichts anderes als ein schlaues Autofenster, auf dem man zeichnen und verschiedenste Informationen über die Aussenwelt abrufen kann. Und ja, ich gebe zu, dass das wohl eher ein guter Zeitvertreib für Kinder ist, da die meisten erwachsenen Menschen lieber 2 Stunden lang auf ihr Smartphone starren (und Mohrhuhn spielen) als sich durch ein Fenster ihre Umgebung anzusehen. Aber wer schon mal länger als 30 Minuten mit einem 4 jährigen im Auto gesessen ist, weiß jede Minute zusätzlicher Ablenkung zu schätzen … :-)

Und was passiert, wenn man einem  amerikanischen Bastler die Aufgabe gibt, das perfekte Auto zu bauen,  seht ihr hier:

Der Python ist von vorne ein Dodge Ram, von hinten eine Corvette und von unten ein Jet Ski … er bringt es auf knapp 100 km/h auf dem Wasser und hängt auf der Straße jeden Porsche ab. Zu haben ist das Teil ab schlappen 140‘000 Euros …

DAS ist Innovation, also strengt Euch mal ihr schlauen Ingenieure – Gadgets braucht das Land!

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