Die ständig steigenden Spritpreise zwingen uns ja geradezu, sich nach alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten umzusehen. Vor einigen Jahren hat das Segway für Aufsehen erregt. Damals war es kaum vorstellbar, dass sich dieses Ding nur durch Gewichtsverlagerung in die gewünschte Richtung lenken lässt. Die drei in diesem Artikel vorgestellten „Räder“ sind nicht weniger spektakulär und funktionieren zum Teil nach ähnlichen Prinzipien.
Das Unternehmen Inventist ist bekannt für seine außergewöhnlichen Fortbewegungsmittel. Zu den tollen Erfindungen zählt auch das Solowheel. Dabei handelt es sich um motorisiertes Einrad. Der Elektromotor soll sich innerhalb einer Stunde voll aufladen und die Leistung reicht dann für knapp 20 km/h bei einer Reichweite von ca. 20 km. Das Solowheel kann dank seiner Tragegriffe und seiner Größe ideal in öffentlichen Verkehrsmittel transportiert werden und ist auch somit etwas für Leute, die nicht so zentral wohnen.
Das Self Balancing Unicycle (kurz SBU) funktioniert eigentlich gleich wie ein Segway. Durch Gewichtsverlagerungen steuert der Fahrer das Einrad in die gewünschte Richtung. Die Kreiselmotoren halten das elektrische Einrad im Gleichgewicht und sollen es somit jedem ermöglichen, dass Einradfahren in ein paar Minuten zu erlernen. Der 1000 Watt starke Motor soll voll aufgeladen 16 Kilometer durchhalten.
Mehr Informationen zum SBU gibt es auf der Webseite von Focus Designs.
Das letzte im Bunde der außergewöhnlichen Fortbewegungsmittel ist der Street Flyer. Er vereint das Hängegleiten und das Fahrrad fahren in einem. Der Fahrer des Street Flyers hängt in dem Fahrrad wie in einem Drachenflieger. Pedale wie bei einem normalen Fahrrad gibt es nicht. Der Fahrer muss also wie Fred Feuerstein mit seinen Füßen Schwung holen und gleitet dann los. Da das Gerät bisher noch nicht mit einem Motor ausgestattet ist, ist es wahrscheinlich besser man gleitet am besten Tal abwärts, um nicht die ganze Zeit wie ein verrückter Treten zu müssen. Aufgrund seiner Größe könnte wird der Street Flyer wohl nicht als Citybike durchgehen.
Mehr Infos gibt es auf der Herstellerseite.
via Neuerdings
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